Fremd:
Ich hatte mal eine Freundin in die war ich so sehr verliebt wie in keine andere zuvor. Jedenfalls hatte Sie sehr viel Schmerz ertragen müssen bevor wir und kennengelernt haben.
Und Sie war auch unendlich verliebt in mich. Da gab es mal diesen einen Tag der alles verändert hat. Wen ich heute an diesen Tag denke, glaube ich dass ich mein Herz wirklich hergegeben habe für eine andere Person. Und das ist auch der Grund warum ich bei Liebe nichts mehr fühle. Zumindest nicht das was ich sollte.
Also wir sind in ihrem Zimmer gesessen und Sie hat mir ihre ganzen Sorgen anvertraut. Ihr ganzes Leben und ihre Vergewaltigung. Einen Abschnitt den Sie noch nie jemand erzählt hat. Nicht mal ihren Eltern. Sie hat so bitter geweint am diesem Abend und ich kam mir so hilflos vor weil ich nichts tun konnte das ihr besser geht.
Ich hab Sie dann in den Arm genommen und jede Träne die Sie geweint hat konnte ich fühlen. Ich wusste nicht was ich ihr sagen sollte. Sie war mein Schatz, mein kleiner Stern und ich konnte nichts tun. Es war so traurig für mich das ich ihr nicht helfen konnte. Ich hab Sie umarmt und nicht losgelassen aber sie weinte immer mehr. Ich nahm ihre Hand und küsste Sie, es kam mir ewig vor. Aber es half nicht.
Ich ließ Sie los und gab ihr das Versprechen das ich ihr mein Herz geben werde das ihr besser geht. Sie weinte noch mehr und hatte diesen Blick den kann ich nicht beschreiben. Wir küssten uns nochmal. Doch diesmal hörte Sie auf zu weinen. Und dann war da dieser Schmerz auf einmal. Ein kalter Stich ins Herz und es fühlte sich an als würde es mit schwarzer leere gefüllt. Von diesem Moment lachte Sie wieder sehr viel und das täglich. Ihr ging es besser. Aber was war mit mir passiert?
Als wir schlafen gingen träumte ich von ihrer Mutter. Schlimme Dinge und Erinnerungen die nicht meine sind. Auch von ihrer Vergewaltigung und es fühlte sich so an als hätte ich es selbst erlebt. Ich habe diese Träume auch heute noch manchmal und auch diese Kälte in mir ist noch immer nicht ganz verschwunden.
Ich kann es nicht besser erklären. Und ich weiß nicht ob du mir das glaubst aber dieser Moment is der Grund warum ich oft kein Sinn mehr im Leben sehe. Ich weiß oft nicht wie ich mit diesen Träumen schlafen soll, auch ob ich noch ein Mensch bin oder manchmal schon tot. Das bin ich mir nicht sicher.
Teilweise kommt's mir so vor als ob mein Körper allein lebt und ich kann's nicht kontrollieren. Die Handlung passiert egal ob ich es will oder nicht. Ich bin nicht schizophren oder ähnliches. Aber manchmal hab ich diese unkontrollierbare Aggression in mir, oder auch nur unkontrollierbare Trauer. Was von beiden den Kampf gewinnt kann ich nicht sagen. Jedenfalls bin ich nur das Werkzeug der Beiden. Und meine Zeit, mein ganzes Leben hält mich gefangen in diesem ewigen Spiel.
Bitter und Schwarz:
Waren das all die Lügen die ich hören musste, die Großen und Kleinen? Es gibt doch so viel Lüge auf der Welt. Reichen den schon so wenig aus um einen Menschen zu zerstören und etwas Neues wird geboren? Verdammt macht mich krank! Gebt mir eure Pillen, eure gebrochenen Herzen, eure ganzen falschen Masken die ihr tragt und macht mich krank! Ich bin dazu geboren das alles zu tragen.
Ich war nie Gottes Sohn. Und auch sonst kein Sohn. Ihr alle. All die Menschen aus meiner Vergangenheit ihr habt mich zu etwas gemacht das ihr selbst nie sein wolltet. Und seid ihr nun glücklich mit eurer scheinbar heilen Welt?
Ihr versteckt euch hinter euren Maskeraden, eurem falschen Lächeln. Schmeckt die Wahrheit bitter habt ihr mich gefragt? Holt nun Luft und antwortet selbst. Hinter euren ganzen schönen Gesichtern habt ihr euch versteckt, hinter all den Worten die ihr ausgesprochen habt. Und ihr habt mir erzählt ihr währt immer für mich da. Wo wart ihr auf der Straße, warum habt ihr mir damals keine Flügel geschenkt?
2 Minuten tot, aber ihr wolltet mich nicht loslassen. Aber ich hatte mein letztes bisschen Kraft um mich zu teilen. Meine Seele könnt ihr haben die ist mir nichts wert, aber mein Leben habt ihr nicht bekommen.
Von diesem Moment an wusste ich was ich bin. Nur euer Instrument. Mich davon loszureißen, daran wär ich fast gestorben. Ich will, dass ihr das jetzt wisst. Und ich hoffe wirklich ihr werdet auch das verlieren was ich verlieren musste.
Unwirklich und ein Teil von mir:
Seht ihr mir heute in die Augen seht ihr vielleicht mein Licht. Aber kommt ihr näher und blickt tiefer seht ihr auch die Dunkelheit. Fändet ihr Stille würdet ihr in etwas fallen das ihr selbst erschaffen habt. Aber ihr lebt in eurer schnellen Welt. Habt keine Zeit für etwas das ihr immer wieder geboren und sterben lassen habt. Nun, ich habe euch vergeben, aber könnt auch ihr euch selbst vergeben?
fremd bitter schwarz/Ich
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